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Aufbruchstimmung

Aufbruchstimmung

Bildquelle: © PublicDomainPictures/Pixabay

Aufbruchstimmung – Es ist Zeit…Aufbruchstimmung: es ist Zeit!

 

Wieder einmal ist Aufbruchstimmung in unserem Familienleben, daher beginne ich mit den Worten eines Liedes von Gerhard Schöne:

                                Es ist Zeit, Zeit, Zeit!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Bildquelle: © Monoar/Pixabay

Wir spaßen schon länger immer mal, wenn Fragen in Richtung Urlaub kommen:

„Wir fahren nicht in den Urlaub, sondern ziehen immer mal wieder um 😉 !“

Nun geht unsere Zeit in Belgien zu Ende.

 

Das hat mehrere Gründe.Der Auslöser jedoch, unsere Gedanken in die Tat umsetzen zu wollen, ist der Beschluss der Dekret-Änderungen im Schulwesen durch die Regierung der DG Belgiens. Diese sind schon seit September in Kraft getreten und schränken für unser Gefühl die Freiheit und Selbstbestimmung der betroffenen Familien drastisch ein.

Wir möchten, dass unsere Söhne und Töchter (gemäß unseres Mottos) frei

l(i)eben, lernen, lachen und geniessen

dürfen. Das sehen wir nicht mehr gewährleistet. Also heißt es Aufbruchstimmung.

Wie? Wann? Wohin?

Viele Fragen und Fragezeichen, auch bei uns…

Besonders bei einer so groß dimensionierten Familie wie der unsrigen ist

„Ich bin dann mal weg!“

zwar schnell gesagt aber nicht ganz so leicht getan…,die ersten Schritte in Richtung Aufbruch sind jedoch vollzogen.

 

1. Reisepässe für die gesamte Familie

Aufbruchstimmung: es geht weiter

Dieses Projekt schien uns anfangs eine riesige Hürde, denn alle Informationen, die wir erhielten,. lauteten, dass wir für die in Belgien geborenen Jüngsten nach Brüssel in die Botschaft müssten. Sieht vielleicht nicht jeder so aber uns schien der Aufwand für 3 kleine Heftchen einfach zu groß und so dachten wir:

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

und beschlossen sämtliche Reisepässe in der nächst gelegenen deutschen Stadt zu beantragen. Da das aber die doppelten Gebühren bedeutete (weil außerhalb des Meldebereichs), teilten wir das Projekt

„Pässe für die Familie“

in mehrere Runden auf.

Den Anfang machten unsere beiden Ältesten, da ihre Personalausweise abgelaufen waren.

Wir trafen auf eine sehr freundliche, zuvorkommendes und entgegenkommende Mitarbeiterin, DANKE an dieser Stelle.

So dachten wir uns, jetzt gehen wir aufs Ganze und beantragen für die 5 Jüngeren die neuen Pässe, darunter 2 der belgischen Geburtsort-Inhaber. Ein bisschen Herzklopfen hatten wir schon, als wir die Geburts“bescheinigungen“ auf den Tisch legten aber die Mitarbeiterin beantragte einfach die Pass-Ermächtigung bei der Botschaft mit allen notwendigen Dokumenten (die hatten wir vorsorglich mit). Das einzige Problem war, dass wir eine „richtige“ Geburtsurkunde nachreichen sollten. So sind unsere 3 Jüngsten nun als erste im Besitz einer internationalen Geburtsurkunde.

Runde 3 war Nachreichen der internationalen Geburtsurkunden und Beantragung des Passes für unsere Jüngste wiederum alles unproblematisch.

Als es dann Urlaubsgeld gab, begaben wir Eltern und die letzten 2 Teenager uns in die Runde 4 und konnten das Projekt glücklich beenden, ohne aufwendig nach Brüssel fahren zu müssen-

GOTT sei Dank!

2. Bilder von Haus und Grundstück sind gemacht und diverse Anzeigen aufgegeben

 

Da uns einiges an den Kredit-Bedingungen nicht ganz klar war, haben wir einen Termin beim Notar gemacht und unsere Fragen gestellt. Es ist tatsächlich so, dass der Kredit daran gebunden ist, dass wir alle hier wohnen. Sobald diese Bedingung nicht mehr erfüllt ist, wird er in vollem Umfang unverzüglich fällig.

Das bedeutet im Klartext, es gibt keine Möglichkeit, dass ich mich mit den Kindern abmelden und auf Reisen gehen kann.

Wir müssen das Haus verkaufen!

Aber dass wir nicht mehr lange hier wohnen werden, hindert uns nicht daran, das Haus nicht noch weiterhin zu verschönern und gemütlich zu machen:

Neuer Laminat-Fußboden ist in Küche, im Schlafzimmer und Flur verlegt. Im Flur die Wände mit Kork bzw. Lehm versehen und eine neue Decke eingezogen.

Auch draußen haben wir noch ein wenig gewirbelt, zum Beispiel ein neues Tor und eine Terrasse. (Ich musste einfach mal wieder etwas „Handfestes“ machen, nach all dem Online arbeiten mit dem Impf-Kongress)

Tor zu neuen Ufern

Endlich kann man auch bei Matsch-Wetter in den Garten, ohne im Schlamm zu versinken und mindestens bei jedem 3. Schritt ausgerutscht zu sein.

Endlich kann ich Wäsche aufhängen, ohne nach jeder Klammer erst einmal unsere Jüngste zu suchen, die schon wieder auf Entdeckungstour ist und zwar auf der Straße…. Sie ist von dem Tor natürlich keineswegs begeistert, sondern fühlt sich in ihrem Freiheitsdrang eingeschränkt (kann ich verstehen) aber für mich ist es eine große Erleichterung und ein Zugewinn an Sicherheit und so oft jemand Zeit hat, darf das Tor offen bleiben und Entdeckerin ihre Freiheit geniessen…

3. Aussortieren, verkaufen, verschenken, minimalisieren

 

Ich bin immer noch der Meinung, dass wir im Verhältnis zu unserer Familien-Größe wenig Besitztümer haben, doch es ist erstaunlich, was sich alles ansammelt. So sind wir nun schon seit Monaten damit beschäftigt alles mögliche zuleeren reduzieren, was bisher viele Umzüge mitgemacht hat: Baby- und Kinder-Kleidung, Bücher, CDs und Spielzeug, ja auch meine Tragetuch- und Woll-Sammlung wurde dramatisch reduziert…. Manches fällt echt schwer, loszulassen, manches geht nur in Etappen aber es fühlt sich auch befreiend an und schon manches Mal musste ich denken:

„Wer besitzt hier wen, ich den Besitz oder dieser mich?“

Die Wolle hat in meiner Mama einen dankbaren Abnehmer gefunden und bestimmt wird sie verarbeitet in manchem Stück wieder bei uns landen…, danke, liebe Mama!

Inzwischen haben wir fast kein Spielzeug mehr außer den Puppen ein paar Autos, Holzfiguren und ein paar Gesellschaftsspielen, es ist eine Befreiung! Ich war total platt, wie freigebig und mit frohem Herzen die Kleinen alles weg gegeben haben und es auch nicht vermissen…,

NEIN, sie langweilen sich nicht!

Sie waren schon immer kreativ darin, Neues zu entdecken und mit „nichts“ zu spielen und das bekommt nun eine ganz neue Dimension.

 

4. Zukunftspläne schmieden, Kontakte knüpfen…

 

Jeden Tag werden Varianten diskutiert, Möglichkeiten abgewogen, Pläne geschmiedet und verworfen.Wir haben schon einige neue Menschen kennen gelernt und neue Kontakte geknüpft.

Wir gehen Schritt für Schritt voran. Der große Start-Schuss wird wohl erst mit dem Verkauf des Hauses gegeben oder mit einem Wunder, welches uns ermöglicht, den Kredit auszulösen

 

5. Finanzen…

 

In diesem Bereich sind BISHER noch keine nennenswerten Ergebnisse erzielt worden. Wir leben nach wie vor von dem alleinigem Einkommen meines Mannes und das reicht für das alltägliche Leben….

Ich habe zwar Pläne für Kinderbücher aber bin mir noch nicht im Klaren, ob diese im digitalen Format erscheinen sollen oder nicht, brauche jemanden, der diese illustriert und mir fehlt an vielen Tagen einfach der nötige Freiraum, kreativ zu erschaffen….

Doch wir geben unseren Traum nicht auf!

Wir werden dieses Land verlassen!

Unsere Söhne und Töchter werden weiterhin frei leben und selbstbestimmt lernen können! Wie auch immer

!!!!!

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Vielen Dank und alles Liebe

Mirjam

About The Author

Mirjam

glücklich verheiratet und leidenschaftliche (Trage-) Mama von 4 Söhnen und 6 Töchter,
ein bisschen verrückt, immer auf der Suche nach alternativen Wegen und dadurch ständig aneckend,
gern barfuß, strickend, nähend, improvisierend und am liebsten draußen unterwegs

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